Flittern im Paradies

 

Die frisch verheiratete Hälfte von LanguageKitchen verbrachte gerade traumhafte Flitterwochen auf den Malediven. Das nehmen wir als Anlass, um euch den Inselstaat etwas näher zu bringen.

 

Allgemeine Informationen

 

Offizieller Name: Republik Malediven (Dhivehi Raajjeyge Jumhooriyyaa)

Staatsform: Präsidialrepublik (= Präsident ist Staatsoberhaupt

     und Regierungschef)

Amtssprache: Dhivehi

Hauptstadt: Malé

Fläche: 298 km2

Einwohner: ca. 328.000 (Stand Jänner 2012)

Bevölkerungsdichte: 1.102 Einwohner/km2 (Österreich: 100 E./km2)

BIP pro Kopf: ca. 3.200 € (Österreich: ca. 38.000 €)

Währung: Rufiyaa (1 MVR = 0,05 EUR)

Unabhängigkeit: am 26. Juli 1965 (von Großbritannien)

 

Die Malediven sind ein islamischer Inselstaat im Indischen Ozean und bestehen aus 26 Atolllen und knapp 1200 Inseln, von denen nur 220 von Einheimischen bewohnt werden und weitere 87 touristisch genutzt werden.

 

Die Inseln liegen alle rund 1 Meter über dem Meeresspiegel. Die höchste Erhebung ist auf der Insel Vilingili im Addu-Atoll mit 2,4 m. Bedingt durch diese hinsichtlich Klimawandel gefährliche Lage engagieren sich die Malediven sehr im Klimaschutz. Beim Umweltschutz generell (Müllentsorgung, Rifferhaltung etc.) besteht allerdings noch großer Aufholbedarf.

 

Auf den Malediven unterscheidet man zwischen Inseln für Einheimische („local islands“) und Inseln für Touristen. Malediver sind auf den Touristeninseln nur als Personal zugelassen; Touristen wiederum haben nur bedingt Zutritt auf Einheimischen-Inseln. Meist ist das nur im Rahmen von geführten Touren („island hopping“) möglich. Es kann auch eine staatliche Genehmigung beantragt werden, diese werden aber nur äußerst selten erteilt.

 

Ein Drittel der Bevölkerung lebt auf der Hauptinsel Malé. Auf den 5,7 km2 wohnen über 134.000 Menschen.

 

Der Islam ist die alleinige Staatsreligion. Die öffentliche Ausübung anderer Religionen ist verboten. Das islamische Glaubensbekenntnis ist seit 2007 auch Bedingung für die maledivische Staatsbürgerschaft. Per 1. Jänner 2008 wurde allen christlichen Staatsbürgern die Staatsbürgerschaft aberkannt. Über 700 Christen wurden so zu Staatenlosen.

 

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