...und sie fallen noch immer

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Heute gibt es Teil 2 unserer Herbstfeste & -bräuche. Zu Beginn entführen wir Euch gleich mal in das Land der aufgehenden Sonne...

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Momijigari

 

Momijigari ( 紅葉狩り ) ist ein japanischer Brauch, bei dem im Herbst Landschaften und Parks mit schöner herbstlicher Laubfärbung, besonders Ahornwälder, besucht werden. Der Name setzt sich zusammen aus momiji – „rote Blätter“ oder auch „Herbstlaub“ und kari – „jagen“. Auf Hokkaido wird der Brauch auch als kanpūkai bezeichnet. Der Brauch stammt aus der Heian-Periode (spätes 8. Jahrhundert bis 12. Jahrhundert) und erfreut sich großer Beliebtheit. Besonders beliebte Ziele sind Nikkō und Kyoto.

 

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Halloween

 

Halloween (von All Hallows‘ Eve) bezeichnet die Bräuche in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November (Allerheiligen). Das Brauchtum kommt ursprünglich aus dem katholischen Irland und wurde mit den frühen Auswanderern in die USA getragen. Dort erfreute es sich steigender Beliebtheit und entwickelte sich zu einem wichtigen Volksfest. Typische Aktivitäten sind Trick-or-treating, also das von-Haus-zu-Haus-ziehen von verkleideten Kindern, die Süßigkeiten wollen oder sonst mit Streichen drohen (Süßes, sonst gibt’s Saures), Kostümpartys, gruselige Dekorationen und Kürbislaternen mit herausgeschnitzten Fratzen oder auch Horrorfilmnächte.

 

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Dresdner Frauenkirche

Reformationstag

 

Ebenfalls am 31. Oktober ist der evangelische Reformationstag, an dem die Reformation der Kirche durch Martin Luther gefeiert wird. Laut Überlieferung soll Luther am Tag vor Allerheiligen 1517 seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg angeschlagen haben, womit die Reformation der Kirche eingeleitet wurde. Heute wird am Reformationstag besonders darauf hingewiesen, dass die Reformation nicht abgeschlossen sei, sondern es ein laufender Prozess ist, zu dem die heutigen Kirchen aufgerufen sind: Schon Luther sagte: „Ecclesia semper reformanda“ – „Die Kirche muss sich immer wieder erneuern.“

 

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