Neuseeländischer Nachspeisentraum

Lake Tekapo, New Zealand
Gletschersee Lake Tekapo auf der Südinsel

Die neuseeländische Küche ist von zwei Seiten stark beeinflusst: den europäischen Einfluss aus der Kolonialzeit & die traditionellen Gerichte der Maori-Kultur.

 

So brachten europäische Siedler, vor allem aus Großbritannien, ihre Küche mit ans andere Ende der Welt. Daher zählen heute auch Meat Pie, Fish & Chips und Porridge zu traditionell neuseeländischen Gerichten. Aber auch Lammbraten erfreut sich in Neuseeland weiterhin großer Beliebtheit.

 

Die Maori aßen vor allem Beeren, Süßkartoffeln und anderes Wurzelgemüse, wie Taro oder Yams. Und natürlich Meeresfrüchte und Fisch.

 

Eine neuseeländische Spezialität sind auch die Bluff-Austern, welche als die fleischigsten & saftigsten Austern der Welt gelten, und aus Bluff (der südlichste Ort auf Neuseelands Südinsel) kommen.

 

Wir haben heute für Euch aber eine süßere Spezialität. Zwar streiten sich die Neuseeländer immer noch mit den Australiern, wer es denn nun erfunden hat; einig sind sie sich jedoch darin, dass man zu dieser Nachspeise nur schwer "nein" sagen kann. :)

 

Pavlova
(c) Linley Boniface

Pavlova

 

Zutaten (4 Personen)

 

4 Eiklar, 280 g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker, 1 TL Essig, 1 TL Speisestärke, 500 ml Schlagobers, Früchte der Saison (traditionell: Erdbeeren, Kiwis & Maracujas)

 

Zubereitung


Backofen auf 180°C vorheizen. Eiklar zu Schnee schlagen und nach und nach den Zucker einrieseln. Weiterschlagen bis er steif ist. Essig und Speisestärke vorsichtig unterheben und noch mal kurz schlagen. Die Baisermasse sollte gut fest sein aber noch glänzen.

 

Baisermasse auf ein gefettetes Backblech geben und zu einem ca. 3 cm hohen Kreis formen. Die Oberfläche glatt streichen. Das Pavlova in den Ofen schieben und die Temperatur auf 100°C zurückschalten. Eine Stunde backen, anschließend die Ofentür öffnen und das Pavlova bei geöffneter Tür auskühlen lassen.

Wichtig ist, dass die Baisermasse außen knusprig wird, aber hell bleibt und innen der Kern weich ist. Wenn der Boden beim Abkühlen in der Mitte leicht absinkt, ist das nicht schlimm und kann als „Krater“ für den Schlag dienen.


Währenddessen die Früchte waschen, ggf. schälen und in mundgerechte Stücke zerschneiden.


Kurz vor dem Servieren Schlagsahne steif schlagen, auf das erkaltete Pavlova geben und mit frischen Früchten garnieren. In der kalten Jahreszeit kann man anstelle von frischen Früchten natürlich auch tiefgekühlte Früchte (z.B. Beeren) verwenden.

 

Lasst es Euch schmecken!

 

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