Es leben die Kurvenkratzer!

Mit 5.434 Neuerkrankungen im Jahr 2011 und einem Anteil von 30 % ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Bis zum 75. Lebensjahr erkrankt eine von 13 Frauen an Brustkrebs. Grund genug, den Juni-Kulturmonat diesem wichtigen Thema zu widmen.

 

Nach ein paar kurzen allgemeinen Facts zur Krankheit stellen wir Euch ein tolles Projekt zu dem Thema vor!

 

Brustkrebs

 

Die weibliche Brust besteht aus dem milchproduzierenden Drüsengewebe und den Milchgängen, über die die Milch zur Brustwarze gelangt. Bei Brustkrebs (Mammakarzinom) handelt es sich um eine bösartige Veränderung des Brustgewebes.

 

Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, hängt von Ernährungsfaktoren, hormonellen Faktoren und Erbfaktoren ab. So findet sich bei Frauen mit hohem Fettkonsum und mit Übergewicht häufiger Brustkrebs. Ähnliches gilt für Frauen mit frühem Beginn der Regelblutung, sowie für solche mit spätem Eintritt der Wechseljahre. Außerdem haben Frauen, die erst im fortgeschrittenen Lebensalter ihr erstes Kind gebären, ein gesteigertes Erkrankungsrisiko. Das höchste Erkrankungsrisiko weisen aber Frauen auf, in deren Familie (Mutter, Schwester etc) Brustkrebs aufgetreten ist. Die Häufigkeit der Erkrankung steigt mit zunehmendem Lebensalter an und erreicht ein Maximum zwischen dem 55. und 65. Lebensjahr. In den letzten Jahren ist es bei jüngeren Frauen zu einem Anstieg der Erkrankungsrate gekommen.

 

(Quelle: Österreichische Krebshilfe)

 

Faktoren für ein erhöhtes Risiko:

  • Genetische Ursachen
  • Familiär gehäufte Brustkrebserkrankungen
  • Entfernung einer Brustkrebsvorstufe
  • Brustkrebs in einer Brust

Faktoren für ein gering erhöhtes Risiko:

  • Beginn der Regelblutung vor dem 11. Lebensjahr und später Beginn des Wechsels
  • Kinderlosigkeit
  • Erste ausgetragene Schwangerschaft nach dem 30. Lebensjahr
  • Fehlende Stilltätigkeit
  • Fettsucht
  • Erhöhter Alkoholkonsum
  • Geringe körperliche Aktivität
  • Hormonersatztherapie länger als 10 Jahre
  • Krebserkrankung der Gebärmutter, des Eierstockes oder des Dickdarmes
- See more at: http://www.krebshilfe.net/information/krebsformen/brustkrebs/#sthash.CeID3wTt.dpuf

Eine dieser jüngeren betroffenen Frauen ist Martina Hagspiel. Aber sie hat daraus die Kraft für ein tolles Projekt gewonnen...

Close Calls, Kurvenkratzer
(c) Lupi Spuma

Kurvenkratzer goes Crowdfunding – die Geschichte vom StehAuf(!)-Mädchen

 

Ein Buchprojekt der besonderen Art stellt der „Kurvenkratzer“ dar: In 25 Geschichten von persönlich Betroffenen werden die Erfahrungen ab der Diagnose Brustkrebs, über das Erstellen des Therapieplans bis hin zum Alltag mit der Chemotherapie geschildert. Dabei kommen nicht nur die erkrankten Frauen selbst zu Wort, sondern auch deren Angehörige und Freunde.

 

„Mit Anfang 30 ist man sich seiner Sterblichkeit nicht bewusst, sondern noch von seiner Unsterblichkeit überzeugt. Es dauert, bis einem die plötzliche Diagnose Brustkrebs und alle sich daraus ergebenden Folgen ins Bewusstsein dringen“, berichtet Martina Hagspiel, Initiatorin des Buchprojekts „Kurvenkratzer“ von ihren persönlichen Erfahrungen. „Mit der Erkrankung ändert sich einfach alles: der Alltag, die Beziehungen zu anderen Menschen und sogar das Selbstbild.“

 

Ein Buch für und mit Angehörigen von Krebspatienten

 

Dass es auch für Angehörige und Freunde schwer ist, mit der Situation umzugehen, ist eine prägende Erkenntnis für Martina Hagspiel. „Ich möchte deshalb mit meinem Buch die Aufmerksamkeit auf die Tatsache richten, dass nicht nur der Patientin oder dem Patienten geholfen werden muss. Es ist mindestens genauso wichtig, die unmittelbaren Angehörigen zu stützen – sie zu fragen ‚Wie geht es Dir eigentlich?‘, ‚Was brauchst Du?‘ und ‚Wie kann ich Dir helfen?‘“. Denn nur dann habe das unmittelbare Umfeld genügend Kraft, um der erkrankten Person bestmöglich zur Seite zu stehen.

 

Das Buch soll ein Bewusstsein für das Thema Krebs schaffen. Das gelingt, indem glaubwürdig die Unterschiede in der Herangehensweise aufgezeigt werden, und sich somit auch für den Leser die Wahlmöglichkeiten erhöhen. Der künstlerische Aspekt der Bilder, von unterschiedlichsten Fotographen erstellt, ist ein weiteres Merkmal für den Kurvenkratzer.

 

 

Finanzierung über Crowd-Funding

 

Neue Wege beschreitet Martina Hagspiel auch bei der Finanzierung dieses Projektes: „Wir haben uns zu einem Experiment entschlossen, bei dem wir die Leserinnen und Leser von Anfang an mit einbeziehen.“ Das Buch wird über die weltweit größte Crowdfunding-Plattform namens „Kickstarter“ finanziert – das bedeutet, dass alle, die an dem Buch, den Autoren oder der Sache interessiert sind, einen frei gewählten Betrag  zur Finanzierung des Buches beitragen können und dafür eine Gegenleistung (z. B. das Buch im Vorverkauf) erhalten. Das Projekt wird auf  www.kickstarter.com samt genauer Finanzierung präsentiert. Jeder mit Amazon-Account kann ab einer Höhe von 1 € investieren.

 

Das Projekt ist insgesamt 33 Tage (von 26.05.2014 bis 28.06.2014) online. In dieser Zeit wird das Ziel einer Mindestsumme angegeben, welche die reinen Produktionskosten vom Buch und Kosten für die Gegenleistungen abdeckt.

 

Sollte nach Ablauf dieser Zeit die gewünschte Summe nicht eingegangen sein, bekommen alle ihr Geld wieder zurück. „Damit können alle Interessierten aktiv am Entstehen dieses Projektes teilhaben“, erläutert Hagspiel.

 

Dies ist ein Aufruf zur Hilfe für das Projekt "Close Calls by Kurvenkratzer". Bitte nehmt Euch ein paar Minuten Zeit für das wirklich inspirierende Video und helft mit, dass dieses enthusiastische, ergreifende und sehr kreative Projekt entstehen kann!

 

Link zum Kickstarter-Video:

https://www.kickstarter.com/projects/2074674694/close-calls-by-kurvenkratzer

 

Die Vision lautet: Tabus brechen & Bewusstsein schaffen.

 

 

Kurvenkratzer, Close Calls
(c) Lupi Spuma

In wenigen Schritten kann man das Projekt ganz leicht unterstützen. Und zwar international, von überall.

 

Wie kann man helfen?

 

  • Bitte erzählt so vielen wie möglich von diesem Projekt.
  • Bitte teilt diesen Beitrag inkl. Link mit Eurer Familie, mit Freunden, Bekannten, Betroffenen, Begleitern, Arbeitskollegen und anderen Partnern. Genauso mit Ärzten, Pflegepersonal, Vereinen und Selbsthilfegruppen zum Thema Krebs.
  • Bitte schenkt der Facebook-Fanpage „Close Calls by Kurvenkratzer“ ein Like und teilt den Link zum Video mit Euren Facebook- oder anderen Social Media-Freunden (Das Video und alle Unterlagen sind auf Deutsch und auf Englisch verfügbar!).

 

Für alle Unterstützer gibt es tolle Gegenleistungen, nicht zuletzt das Buch selbst. (Informiert Euch direkt auf der Projektseite, da ist das Konzept für die Gegenleistungen genau angeführt. Die deutsche Übersetzung findest Du auf http://kurvenkratzer.at/de/die-kickstarter-gegenleistungen)

 

Jeder kleinste Beitrag zählt – ab 1 Dollar kann man schon investieren und helfen! Umso mehr Unterstützer wir haben, umso eher kommen wir in die populäre Kategorien und werden von Kickstarter an den prominenten Plätzen gezeigt bzw. nach oben gereiht. Warum ist das wichtig? Damit die Kickstarter-Community uns entdeckt und auch wildfremde Menschen aus der ganzen Welt beginnen dieses Projekt zu unterstützen. Wir hoffen 3.000 Leute an Bord zu bekommen.

 

Wie kann man investieren?

 

1.      Öffnet den Kickstarter-Link

2.      Klickt im Projekt auf "Back this project" (rechts)

3.      Wählt Betrag und Gegenleistung (Betrag in kanadischen $) und klicke auf "continue"

4.      Meldet Euch mit Facebook an oder erstellt einen eigenen Account (nur Name,

          Email-Adresse und Passwort)

5.      Zahlt mit Kreditkarte

6.      FERTIG! Ihr seid nun „Backer“ vom Projekt "Close Calls by Kurvenkratzer"!

 

www.kurvenkratzer.at

 

www.closecalls-kurvenkratzer.com

 

https://www.facebook.com/KurvenkratzerCloseCalls

 

 

Vielen Dank schon jetzt für Eure Unterstützung!

 

 

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